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Die Freikirche Christengemeinde Elim gehört zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden BfP (www.bfp.de). Gemeinsam mit der Evangelischen Allianz ( www.ead.de) teilt sie den Glauben an den auferstanden Christus.

BFP - Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden

Der BFP (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden) ging aus der 1947 gegründeten ACD (Arbeitsgemeinschaft der Christengemeinden in Deutschland) hervor. In ihm hatten sich nach dem Krieg verschiedene pfingstliche Strömungen zusammengefunden.

Seit 1974 ist der BFP Körperschaft des Öffentlichen Rechts und damit den traditionellen ehemaligen Staatskirchen gleichgestellt. Der Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden hat sich seit seiner Gründung als Sammelbecken weiterer Gemeinden mit pfingstlich-charismatischer Frömmigkeit bewährt. Zudem bestehen in manchen Gebieten schwungvolle Gemeindeneugründungen. Etwa 500 lokale Gemeinden sind zurzeit im BFP beheimatet. Darüber hinaus gibt es in Deutschland einige weitere pfingstliche Freikirchen sowie zahlreiche freie Gemeinden ähnlicher Prägung. 

Der BFP versteht sich als Teil der weltweiten Pfingstbewegung, die Religionsstatistiker auf 300 bis 500 Mio Gläubige beziffern. Die Pfingstbewegung ist die am schnellsten wachsende christliche Glaubensrichtung, besonders in Afrika, Lateinamerika und China. 

Weitere Infos zu diesem Thema unter: www.bfp.de

Was ist eine Freikirche?

Freikirchen sind Freiwilligenkirchen. Die Mitgliedschaft wird erworben durch eine klare Beitrittserklärung, meist in Form der Taufe aufgrund von Bekehrung und Bekenntnis. Freikirchen kommt es auf die persönliche Entscheidung des Glaubens an Jesus Christus und auf einen Lebensstil der Nachfolge an. Traditionell ist die Kindertaufe daher in den meisten Freikirchen nicht beheimatet. Die persönliche Glaubensüberzeugung wird groß geschrieben.

Seine Wurzeln hat das Freikirchentum bereits im ausklingenden Mittelalter, spätestens dann in der Reformation. Seitdem bildeten sich Freikirchen in bewusstem Gegensatz zu Staats- bzw. Territorialkirchen. Die Staatskirche der frühen Neuzeit versuchte, alle Bürger unter dem Glauben des Herrschers zu einen; Territorialkirche meint, dass alle Bewohner eines bestimmten Gebietes zu dieser Kirche gehören.

Freikirchen betonten demgegenüber die Freiwilligkeit in Beitritt und Mitgliedschaft. Ihren Ursprung verdanken die einzelnen Freikirchen in der Regel einem erwecklichen Aufbruch christlichen Lebens, der sich so ohne weiteres nicht in bestehende kirchliche Strukturen integrieren ließ oder sogar bewusst ausgegrenzt wurde. So führte z.B. die wiederentdeckte Wahrheit der biblischen Glaubenstaufe zur Entstehung täuferischer Freikirchen (wie der Baptisten) oder die neu erwachte Sehnsucht nach dem Wirken und den Gaben des Heiligen Geistes zur Entwicklung der Pfingstgemeinden. Keine Freikirche erhebt für sich den Anspruch, "allein seligmachend" zu sein.

Weitere Merkmale von Freikirchen sind im Bereich von Organisation, Gottesdienst und Finanzen zu finden. Freikirchen sind in der Regel selbstständige Ortsgemeinden, die durch Wahlen ihre Leiterschaft bestimmen (Kongregationalismus). Gemeindeverbände helfen den Ortsgemeinden bei übergeordneten Aufgaben, haben aber wenig Einfluss auf das lokale Gemeindeleben (Subsidiaritätsprinzip). In der Regel finanziert sich die Ortsgemeinde selbst durch Spenden ihrer Mitglieder. Die Trennung von Kirche und Staat ist hier verwirklicht.

Die Gottesdienstgestaltung ist in Freikirchen oft freier. Ein eher lockerer liturgischer Rahmen bietet Raum für zeitgemäße Musik und andere künstlerische Ausdrucksformen. Eine große Liebe zum Wort Gottes äußert sich in der Bedeutung der Predigt. Die Mitglieder sind in hohem Maße auch als Mitarbeiter aktiv. Eine besondere Stellung der Geistlichen wird allgemein abgelehnt; man fühlt sich dem reformatorischen Ideal des "Priestertums aller Gläubigen" verpflichtet. In der Architektur lassen sich Freikirchen vom Gedanken der Zweckmäßigkeit leiten.

Viele Freikirchen haben in Deutschland den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, so auch der BfP (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden), dem die Christengemeinde Elim angehört. Wir sind somit rechtlich den ehemaligen Staatskirchen gleichgestellt. Aktivitäten im Jugendbereich werden auch bei Freikirchen häufig vom Staat gefördert.

In Deutschland arbeiten die meisten evangelischen Freikirchen mit anderen Kirchen und Freikirchen zusammen, so z.B. in der "Vereinigung evangelischer Freikirchen" (VEF) oder auch im Rahmen der Evangelischen Allianz oder der ACK (Arbeitskreis christlicher Kirchen).